7 April 2011 - 09:51

In Bahrain wurde erneut eine Demonstrantin getötet, als die Regierungstruppen zusammen mit den Saudis gegen Demonstranten vorrückten.

Wie die Ahlul Bayt News Agency ABNA berichtet, sollen die Demonstrationen eine weitere Märtyrerin gefordert haben. Demnach starb Khadijah Al Abdulhayy an den schweren Verletzungen, die ihr von den Regierungstruppen zugefügt wurden. Der Vorfall hatte sich in dem Dorf Sanabis ereignet, und wurde auch vom iranischen, jedoch englischsprachigen Sender Press TV bestätigt.
Der Tod der Demonstrantin kommt nach der Tötung von Seyyed Hamid Mahfood durch Regierungstruppen. Er war am späten Dienstagabend als vermisst gemeldet worden. Über seinen Verbleib war nichts bekannt geworden.
Sein Körper wurde jedoch am Mittwoch in einem Mülleimer in einem Dorf Namens Sar, wenige Kilometer von der Hauptstadt Manama entfernt, gefunden.
Dutzende Demonstranten wurden in den letzten Wochen durch die feigen Übergriffe der bahrainischen und saudischen Truppen getötet. Noch viel mehr wurden jedoch als vermisst gemeldet, und genauso wie bei dem Todesfall des Seyyed Hamid auch, ist über den Verbleib der Vermissten nichts bekannt.
Die bahrainischen Oppositionsgruppen, die in Demonstrationen gegen die Regierung versuchen das Regime zu stürzen, hatten bestätigt dass mehr als 450 Aktivisten, darunter 14 Frauen, seit dem Beginn der Protestaktionen Mitte Februar verhaftet und entführt worden seien.
Bahrain's leading Shia opposition group Wefaq said over 450 opposition activists, including 14 women, have been also arrested since the uprising began in the country in mid-February.
Im März hatte Saudi Arabien, Kuwait und die Arabischen Emirate ihre Truppen nach Bahrain verlegt, um dort das Regime in ihren Genoziden an den Schiiten zu unterstützen.
Währendessen hat der Human Rights Watch am Mittwoch zur Gesonnenheit bei den Regimeanhängern aufgefordert. Man sei über die Situation besorgt, was die Niederschlagung der Aufstände betreffe.